Das Buch

 

Im Sommer des Jahres 2004 war es hochrangigen Kirchenfunktionären (Prälaten, Bischöfen, Kardinälen) gelungen, einen ihrer Top-Funktionäre, den bekannten österreichischen Bischof Kurt Krenn und seine Mitarbeiter zu beseitigen. Mit Hilfe bezahlter Falschaussagen wurde eine weltweit verbreitete Medienkampagne gestartet, die den innerkirchlichen Machtkampf als eine gerechte Sache erscheinen ließ. 


Der Autor, selbst Opfer dieser „Säuberung“, schildert in seinen Erinnerungen, mit welchen Mitteln dieser Machtkampf ausgetragen wurde: Durch Einsatz von Psychopharmaka, gefälschte Unterschriften des Papstes Johannes Paul II., Versuche einer versteckten Einweisung in die Psychiatrie, bezahlte Falschgutachten, manipulierte Fotos, Inszenierung von Lebenskrisen zur 

„Persönlichkeitszersetzung“, Scheinverträge, Einsatz der „Operativen Psychologie“, Verwendung zweideutiger Sprache und Begriffe, einer Form des „doublethink“. Den Hintergrund seiner „Erinnerungen“ bilden zahlreiche spannende autobiographische Hinweise des Autors.